Wie man eine Saftfastenkur richtig durchführt
Wer durch Heilfasten Pfunde verlieren will, sollte die Wirksamkeit solcher Verfahren nicht falsch einschätzen. Zuvorderst geht es beim Fasten um die Entschlackung des Körpers und um die Aktivierung möglicherweise träge gewordener Körperfunktionen. Konsequent angewandt und durchgeführt, resultiert aus dem Heilfasten in der Regel eine Verbesserung des Wohlbefindens und ein gesünderer Organismus.
Ein spezielles Verfahren stellt in diesem Zusammenhang das sogenannte Saftfasten dar. Gerade für die Entschlackung zwischendurch geeignet, erfreut sich diese besonders schonende Methode zunehmender Beliebtheit. Beim Saftfasten, so die Theorie, werden dem fastenden Körper durch die Einnahme von Säften jede Menge Vitamine, aber auch Mineralstoffe und – in Maßen – unterstützende Kalorien zugeführt.
Saftfasten versus Wasser- oder Teefasten
Dem Volksmund und damit der alltäglichen Erfahrung zufolge handelt es sich beim Heilfasten um eine Methode der Reinigung, die auf die Zufuhr von Nahrung und jeglichen Kalorien verzichtet. Nur Wasser und Tee gelten als akzeptabel.
Solches Wasser- oder Teefasten ist jedoch auch eine nicht ganz unerhebliche Belastung für den Organismus, so dass sich für den Einstieg beziehungsweise für die ersten Versuche mit Heilfasten die speziellen Saftkuren eignen. Sie sind weniger anstrengend und deshalb für Anfänger hervorragend geeignet, ohne dabei sonderlich an Wirksamkeit einzubüßen.
Saftfasten zu Hause oder mit Begleitung?
Sanatorien beispielsweise bieten mehrwöchige Saftkuren an, mit professioneller Begleitung und umfangreichen Begleitprogrammen. Zu Hause sind – jedoch immer nach Absprache mit einem Arzt – natürlich auch solche Kuren möglich. Besonders eignet sich das Saftfasten für einzelne Tage, die zwischendurch für eine Entlastung des Körpers sorgen sollen.
Solche Entlastungstage sind nicht übermäßig anstrengend und sollten immer in Begleitung von Maßnahmen durchgeführt werden, die das Entschlacken begünstigen. Bewegung, gern an der frischen Luft, Saunabesuche oder Massagen helfen dem Körper bei der Entgiftung und Aktivierung des Immunhaushaltes. Der Kreislauf entspannt sich, wird aber gleichzeitig auch sanft angeregt, genau jene wohltuende Mischung, die durch das Fasten erreicht werden kann.
Wie bei jeder Fastenkur ist nach Beendigung der Maßnahmen ein langsamer Kostaufbau nötig und angebracht, schließlich sollen der gereinigte Verdauungstrakt und der sich stärkende Stoffwechsel nicht überfordert werden. Während dieser Aufbautage gewöhnt sich der Organismus wieder an die Nahrungsaufnahme, jedoch unter Verzicht auf Übersäuerung und Überlastung.
Anleitung zum Saftfasten
Wer sich also für das Saftfasten entscheidet, sollte über den Tag verteilt einen bis anderthalb Liter frisch gepressten Safte trinken. Ungezuckerte Obst- oder Gemüsesäfte bieten sich an. Sie liefern Enzyme, Mineralien, wichtige Vitamine und Vitalstoffe. Eine bereits vorhandene Übersäuerung wird dadurch neutralisiert.
Tee und Wasser hingegen können, wie auch beim echten Fasten, ohne Limit eingenommen werden, sie spülen und unterstützen die Sanierung des Körpers während der Entschlackung. Auch die Zugabe der besonders wertvollen Eigenschaften spezieller Grassäfte erweist sich als sinnvoll. Dazu zählen Esslöffel große Beigaben vom Löwenzahn, der Artischocke oder der Brennnessel, egal ob pur oder in Wasser gelöst.
Ein typischer Tag sieht zusammengefasst folgendermaßen aus: Morgens zwei Tassen Kräutertee, auch Früchtetee ist in Ordnung. Das Mittagessen ersetzt ein Viertelliter ungesalzener Gemüsesaft. Nachmittags gönnt sich der Fastende wieder etwas Tee, zum Abendbrot hingegen ist die Einnahme eines Viertelliter Obst- oder Gemüsesaft sinnvoll, ergänzt durch einen Viertelliter ungesalzener Gemüsebrühe.
Wer sich an diese Vorgaben hält, kann schon durch einen oder wenige Tage echte Effekte erzielen, ohne den Körper über Gebühr zu beanspruchen.
Fakten rund um Fastenkuren Unsere moderne Lebensweise hat zu einer widersprüchlichen Situation geführt: Auf der einen Seite werden die Menschen viel älter als ...
Alles über das Molkefasten Wer sich für eine Fastenkur interessiert, findet eine ganze Reihe mehr oder minder wirksamer Verfahren. Generell unterstützt das Hei ...
Entsäuerung unter der Lupe Entschlacken, Entschlackung, Entsäuerung, Entgiftung – wer heute diese Worte verwendet, möchte in der Regel ein besonderes Bewußtsein ...
Heilfasten statt Diät Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Gewicht. Sie stürzen sich in kulinarische Abenteuer und schaden dadurch nicht selten ihrem Organi ...
Fasten und Wandern Bei einer Fastenkur, gleich welcher Methode, ist unser Organismus großen Belastungen ausgesetzt. Der Verzicht auf feste Nahrung sorgt für ei ...


Tags: 