Candida Albicans: Symptome und Behandlung
Der menschliche Organismus wird von einer Vielzahl von Bakterien, Viren und Pilzen bewohnt, von denen die meisten in perfekt angepasster Symbiose mit ihrem Wirt leben. Sie verursachen keinerlei Probleme und sind oftmals sogar lebenswichtig für den reibungslosen Ablauf bestimmter Körperfunktionen. Die Anpassung und die Symbiose sind das Ergebnis eines Zusammenlebens, das seit Millionen von Jahren besteht.
Lösen demgegenüber Bakterien oder Viren Erkrankungen aus, so handelt es sich in der Regel um Kontakte, die zuvor kaum oder gar nicht bestanden haben. Ein Beispiel ist etwa das HIV-Virus, das erst seit einigen Jahrzehnten mit menschlichen Wirten in Relation steht, wodurch sich noch keine ideale Symbiose entwickeln konnte. Ohne medizinische Behandlung können dem Immunsystem unbekannte oder übermächtige Erreger sehr gefährlich werden.
Darmpilz Candida Albicans erklärt
Zur Gruppe der Pilze, genauer gesagt der Hefepilze, gehört Candida Albicans. Dieser Pilz ist vor allem auf den Schleimhäuten des menschlichen Körpers zu finden, er bewohnt bevorzugt die Nase, den Rachen, den Genitalbereich und natürlich den Verdauungstrakt. Candida Albicans wird in diesem Zusammenhang auch als klassischer Darmpilz bezeichnet, der mehr als dreiviertel aller Menschen bewohnt und sich manchmal sogar zwischen den Finger- oder Zehnägeln finden lässt.
Wie kann es zu Komplikationen mit dem Darmpilz kommen?
Obwohl dieser Pilz offensichtlich schon lange in recht engem Kontakt zum Menschen steht, kann er unter Umständen bestimmte Krankheiten auslösen. Medizinisch gesprochen gehört der Darmpilz zu den fakultativ pathogenen Erregern, er ist also an sich nicht problematisch, reagiert aber in speziellen Konstellationen durchaus schädlich. Da er aber zumeist keine Probleme macht, wissen die meisten Patienten nichts von seiner Anwesenheit.
Liegt jedoch ein geschwächtes Immunsystem vor oder belasten bestimmte Grunderkrankungen den Organismus, kann auch der Darmpilz Candida Albicans eine fatale Wirkung entfalten. Er verbreitet sich und behindert Heilungsprozesse. So ist bereits eine Ausbreitung auf der Haut nicht nur sehr unangenehm, auch die Wundheilung kann sich verzögern. Weitergehende Störungen sind die Folge. Dazu zählen etwa schwere Darmpilzinfektionen mit Durchfall, Verstopfung, Übelkeit oder Entzündungen.
Therapie bei Probleme mit Candida Albicans
Chemische Keule meiden!
Freilich darf bei der Behandlung des Darmpilzes nicht die übliche, ausrottende chemische Keule angewandt werden. Candida Albicans lebt in Symbiose und hat deshalb in einigen Fällen auch schützende Wirkung auf den Körper. Präparate wie Nystatin führen zur vollständigen Vernichtung des Pilzes und können dadurch die Darmflora völlig durcheinander bringen. Sinnvoll ist demnach nur eine Akutbehandlung, die sich vor allem an die Pathogenität des Pilzes richtet. Ein guter Heilpraktiker wird auf diesen Umstand verweisen und eine entsprechen schonende Behandlung einleiten.
Diagnose oft schwierig
Auch Störungen im Nervenbereich oder Schleimhautprobleme können ihre Ursache in der Pathogenität des Darmpilzes haben. Dabei erkennen die üblichen Untersuchungen nicht sofort eine Beteiligung von Candida Albicans, die Diagnose geht am Problem vorbei und die Leidenszeit des Patienten verlängert sich. Blutuntersuchungen geben nur wenig Aufschluss über eine mögliche Beteiligung des Pilzes an der Erkrankung, nicht selten konstatiert der behandelnde Mediziner dann psychosomatische Beschwerden als Ursache. Die Erkrankten erhalten keine wirksame Behandlung, obwohl sich bei genauer Diagnose ihre Probleme schnell bessern würden.
Erfahrenen Heilpraktiker hinzuziehen
Deshalb ist bei bei den genannten Symptomen immer auch eine Untersuchung auf Beteiligung von Candida Albicans einzuleiten, was den Patienten auch vor falschen Schlüssen oder unangebrachten Behandlungen bewahrt. Ist der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker mit dieser Sachlage befasst, fällt es im Anschluss leichter, genau jene wünschenswerten Behandlung einzuleiten, die eine Pass genaue, ja personalisierte Medizin zu leisten imstande ist.
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